Sandalen für Modemuffel

Sandalen für Modemuffel

Für Männer gilt beim Schuhkauf oft noch die alte Bauhaus-Theorie „form follows function“. Damit ist kein Werbeslogan einer Baumarktkette gemeint, sondern die Kunsttheorie des Bauhaus-Stils von Walter Gropius und Co. Dabei geht es darum, die Funktion vor das Design zu stellen. Architektur und Gegenstände sollten in erster Linie funktional sein, das Aussehen ist hier zweitrangig.

Und so ähnlich ist auch das männliche Prinzip des Schuhkaufs. Bequem und langlebig, das sind die Anforderungen, die ein Herrenschuh erfüllen soll. Und recht haben die Herren ja auch, nichts ist nerviger als ein Schuh der zwar schön aussieht, aber an allen Ecken und Enden drückt. Vor einigen Jahren noch galten Birkenstock-Sandalen bei Männern als ein großes Tabu. Denn nichts sah schlimmer aus, als ausgetretene Latschen mit weißen Tennissocken.

Die Socken bleiben zuhause

Zum Glück hat sich das Modebewusstsein dahingehend geändert, dass die Allroundsocken nun in der Sockenschublade bleiben. Männer dürfen deshalb auch getrost Sandalen tragen. Und zugegebenermaßen sehen sie in der richtigen Sandale echt cool und maskulin aus.

Dabei dürfen dann allerdings auch nicht das Styling und die Pediküre zu kurz kommen. Immer mehr Männer gehen heutzutage zur Fußpflege. Und das ist gut so, denn was gibt es schlimmeres als ungepflegte Füße in offenen Schuhen? Auch über den eigenen Style wird mittlerweile mehr nachgedacht. Deshalb tragen immer mehr Männer ihre Herren-Sandaletten zu kürzeren oder gekrempelten Hosen. So werden die Schuhe perfekt in den Fokus gesetzt.

Zehentrenner sind auf dem Vormarsch

Besonders Zehentrenner sind in den letzten Jahren immer häufiger an Männerfüßen zu finden. Dabei machen ganz klar Modelle wie der coole Ramses oder der Klassiker Gizeh das Rennen. Beide Modelle sind ausgesprochen maskulin und haben einen absoluten Coolness-Faktor, mit dem sie jede Klamotte besonders lässig erscheinen lassen. Das sie dabei auch noch ungemein bequem sind, versteht sich von selbst. immerhin kommt die Funktionalität immer noch an erster Stelle.